1978 steht
Paul Heuberger zum ersten Mal auf einem Skateboard. 1979 baut er die erste
Rampe, eine Quarterpipe am Garagentor seines Elternhauses in Arlesheim. 1980
ist Paul Schweizermeister und hält mit 1.19 m den Junioren-Schweizerrekord im
Skateboard-Hochsprung. Er gründet den Skateclub Riehen. In den folgenden Jahren
wird Paul Halfpipe-Schweizermeister und skatet auf europäischem Top-Niveau. In
einem Camp in Bourges (Frankreich) lernt er Tony Hawk, Mike McGill, Kevin Staab
und andere Profis aus den USA kennen. Er beschliesst Skateboard-Profi zu
werden. Eine Zeit lang lebt er in Genf, weil dort die einzige Skatehalle der
Schweiz steht und er jeden Tag skaten kann. Paul lebt in der christlichen Mission,
weil das die billigste Unterkunft ist.
Paul hat
Sponsoren, wird für Schweizer Magazine fotografiert und ist auf dem Weg, vom
Skateboarden leben zu können. Er ist aber auch ein Draufgänger, der Tricks zu
landen versucht, wenn es fast nicht gut gehen kann. Verletzungen werfen ihn
immer wieder zurück. Nach zwei Handgelenkbrüchen reisst er sich in einem
Shooting für die Schweizer Illustrierte das Kreuzband. Das Gehen an Krücken
fügt seinen Handgelenken weiteren Schaden zu. Insgesamt ist Paul eineinhalb
Jahre verletzt und merkt allmählich, dass es mit der Profi-Karriere nichts mehr
werden wird.
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